Die Schuppen.

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Viele Fische habe» eine bloße Haut; bey den meisten aber ist der Körper mit hornartigen Schuppen besetzt; deren Gestalt sehr mannigfaltig «st; sie sind länglich, rund, drey, vier, sechsseitig, am Rande gezackt oder gekerbt, glatt oder gestreift!; gemeinig­lich liegen sie gleich den Dachziegeln dicht neben einander. Das Wesen , welches den Schuppen den Glanz gibt, besteht aus lauter kleinen vtereckichtcn Blättern, ist mit ei­ner eigenen Haut bedeckt, und in Gefäßen enthalten, die quer über die Schuppen ge­hen. Dieses Wesen ist der Stoff, woraus die Schuppen selbst gebildet werden, und sie wachsen, indem sich immer mehr dergleichen Bläschen über und neben einander ansetzen.

Alle Fische, diejenigen aber am meisten, welche kleine und weiche oder gar keine Schuppen huben, sind äußerlich mit einem Schleime, welcher durch die Schweißlöcher der Haut abgesondert wird, überzogen; dieser verhindert das Zusammenwachsen der Schuppen, das Durchdringen des Wassers durch die Schweißlöcher, und erleichtert die Bewegung zum Schwimmen.

Die Grathen. ' ,

Die Gräthcn, welche die verschiedenen Theile des Körpers unterstützen, sind ein

Mittelding zwischen den wahren Knochen und den Knorpeln. Ihre Anzahl ist sehr groß; man hat allein in dem Kopfe eines Bärschings an die achtzig Stücke gefunden.

von der Lebensart und dem Nutzen der Zische.

Die Speise der Flschc ist eben so, wie die Speise anderer Thiere, sehr verschie­den. Einige leben bloß vom Schlamm, andere von verschiedenen Pflanzen, und viele sind Raubthicre, die entweder kleinere Fische oder andere Thiere zu ihrer Nahrung auf­suchen. Manche Fische können nur in salzigem, andere nur in süßem, und nur wenige sowohl in salzichtcm als auch in süßem Wasser fortkommen.

Die Luft ist diesen Geschöpfen zur Erhaltung ihres Lebens eben so nöthig, als den übrigen Thieren. Denn die Fische sterben in den zugefrorncn Teichen, wenn nicht hin und wieder Oeffnungen gemacht werden, damit frische Luft in das Wasser kommen kann.

Viele Fische leben einzeln, andere hingegen in Gesellschaft, und schwimmen oft zu Millionen mit einander. Nicht alle schränken sich auf eine gewisse Gegend oder auf ein gewisses Klima ein; sondern es gibt eben sowohl Zugfische, wie es Zugvögel gibt.

Nur einige Fische bringen lebendige Junge zur Welt. Die meisten Arten, und zwar beynahe alle schupptchten Fische gehören unter die Eyer legenden Thiere. Die An­zahl dieser Eyerchen, welche im g.mcincn Leben unter dem Nahmen Rogen bekannt sind/ ist überaus ansehnlich. Man hat in einem großen Hechten über zweymahl hundert tau-