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ein Stein von zwölf Pfund , an dem ein dreypfündiger Fisch saß, mit in die Höhe gezogen ward, ohne daß er loßgelassen hätte.
Die Lamprete hält sich gewöhnlich im Meere auf, geht aber auch, besonders im Anfange des Frühlings, in die Flüsse, und wird daher auch in der Elbe gefangen. Sie erreicht eine ansehnliche Größe *), wird zu Zeiten vier bis sechs Pfund schwer, und ist alsdrnn einen Arm dick. Man genießt das Fleisch dieses Fisches gekocht und gebraten, wie das vom Aal **); wo man ihn häufig fängt, da wird er, nachdem er zuvor geröstet und in Weinessig gelegt worden , mit Gewürze versehen, in Fäßchcn gepackt, und als eine Speise für reichere Leute versendet.
*) Beseitige, welchen Vlach nach »em Leben hat abbilden lassen, und woran hier die Zeichnung geliefert wird , war drep §uß lang, und drep Pfund schwer.
**) da» §kcisch dieses Zifches ist van einem außerordentlich feinem Geschmack, jedoch, wen» es fett ist , für den Magen eine beschwerliche Speise, wie man denn den Tod Heinrichs,
Aeo r. Aönigs von Lngland, einer von diesem §isch gethanen starken Mahlzeit ^schreibt. Thomas Penoanf, biittiseh Zoologi, T. III. p. 77.
Die Bricke; diese Art von Neunaugen, welche nicht über zwölf bis fünfzehn Zoll lang angetroffen wird, hält sich in den meisten Europäischen Flüssen auf, und wird, gleich der Lamprete, in Fäßchcn gepackt allenthalben versendet.
Die Rochen.
Die Rochen sind breite platte Thiere, die sich in der Nordsee und im mittelländischen Meere aufhalten, und häufig gefangen und verspeist werden. Sie haben unten am Halse fünf Lulftlöcher zum Athem hohlen, und ihr Mund steht an der untern Seite des Kopfes- Es gibt Rochen, die nur eine Spanne lang, aber auch einige, die zwey bis drey Ellen lang und gegen zwey hundert Pfund schwer sind. Diese Fische werden in allen Europäischen Meeren, jedoch in der Ostsee nur selten angetroffen.
Ihre Jungm bringen sie in einer schwarzen, starken, länglich viereckigen Hülle, welche in vier Spitzen oder Hörner ausläuft, zur Welt, die unter dem Nahmen Seemäuse oder Seeküßen bekannt, und von der Größe der Hühnereyer sind.
Einige Rochen haben keine Floßfeder auf dem Rücken, andere hingegen sind mit einer oder zwey Rückenfloßen versehen. Es gibt ferner Rochen, deren Körper zum Theil mit Stacheln besetzt ist; man findet aber auch solche, die einen ganz glatt-n Körper ohne Stacheln haben. Auch in Ansehung der Zähne trifft man einen Unterschied unter den Fischen dieses Geschlechks an, von denen einige Arten scharfe, andere hingegen stumpfe Zähne haben.
Der Stechroche, Pfeilschwanz (F/g-,2.) ist vorzüglich wegen des langen, pfcil- förmigen Stachels merkwürdig , den er auf dem Schwänze führet. Der Körper ist in der Mitte dick, nach den Seiten zu dünn. Der lange Schwanz, welcher keinem Fisch-

