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und feinen Spitzen versehen ist, vorzüglich dienet, da sie dieselbe sehr schnell und weit ansschießt, und nach Art der Spechte die Jnfecten damit auffängt. Sie hält sich auf steinigtem und bewachsenem Boden auf, kriecht aber nicht wie andere Schlangen in die Erde, und liebt das Eisen sehr. Sie hat «in sehr zähes Leben , und kann einige Monathe ohne Nahrung aushalten. Sie bringt lebendige Junge zur Welt, die zwar vorher in einem besondern E» stecken, aber aus demselben noch innerhalb der Mutter aus- kricchen.
Wenn gleich diese Nattern giftig sind , so wird doch die Brühe von dem Fleisch derselben als eine Arzeney, wodurch die Säfte gebessert, und der schwache Körper genährt wird, in verschiedenen Krankheiten verordnet. Mann fängt sie zu dem Ende mit hölzernen Beißzange», und verschickt sie in Schachteln, die mit Mos, oder Kleyen angefüllt sind, wo sie sich auf diese Art sehr lange am Leben erhalten.
Die Ringelnatter oder wasserschlange ZFig. 2.); da diese Art an den beyden Seiten des Halses einen wetssen oder gelben Fleck hat, welcher ihr das Ansehen gibt, als ob sie ein Halsband umhätte, so wird sie Ringelnatter genannt, und da sie gut schwimmen kann , so ist ihr von den Alten der Nahme Matrix beygelegt worden. Die Farbe dieser Schlange ist gewöhnlich auf dem Rücken schwarz, und am Bauche weiß, übrigens verschieden gefleckt, oder auch gestreift, und das Halsband geht bey einigen um den ganzen Hals , bey andern ziert es nur die beyden Seiten desselben.
Sie ist nicht giftig, und beißt auch nicht, sondern zischt und bläst nur. Ihre Bewegung besteht in einem schlängelnden Schleichen, nicht aber auch in Schießen und Springen, wie andere Nattern zu thun pflegen. Sie bringt ihre Jungen nicht lebendig zur Welt, sondern legt ihre Eyer in Misthaufen , oder in Löcher an den Ufern der Gewässer. Diese Eyer, welche beynahe die Größe von Taubeneyern haben, sind in einem länglichen Busch vermittelst einer zähen Feuchtigkeit an einander gekittet. Wenn diese Eyer im Wasser sinken, so findet man schon bey Eröffnung derselben eine ordentlich aufgewickelte, aber noch leblose junge Schlange darin, welche in einer weiss«» Feuchtigkeit liegt; wird diese junge Schlange heraus genommen, so entwickelt sie sich auch nach und nach von selbst, und schleicht davon. *)
Cinnere Naturspstem z. S. S. 153. 1». 5 . s. Mcper0 Ioh. Oan. aklcv-
JjaitS JI/ierc und Skelette., Nürnberg 1748. Lc o ke algen,eine Natur - u»> licrzei'chichte S. 543. Baffe Naturgeschichte für Sinfer S. 27?. Lberto Nat«rlc!-re 2. ilh. 207.
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