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Die Centern« Europäische Eidechse ( Fig. r. ), hcerta igilit , hat eine grüne Farbe, und hält sich auch in Indien auf, wo sie aber schöner gefärbt, und gefleckt ist.

Sie hat an ihren Füßen fünf Zehen, die mit scharfen Nägeln besetzt sind, und wohnt

gewöhnlich in trockenen Gegenden auf Bergen und Mauern , und hier und da auch in

Gärten. Wenn man sie ertappet, so sieht sie einem starr ins Gesicht, und sperrt daS

Maul auf; will man sie aber haschen, so thut sie einen Sprung, und entflieht, daher ihr auch der Nahme Springer beygelegt worden. Man kann fle Jahr und Tag in ei­ner Flasche mit feuchtem Mose und etwas Erde lebendig erhalten, wenn man ihr nur juwetlen eine Fliege oder andere Insccten gibt.

Der wachhalter ( Fig. 2. ), iat. hcerta monitor , franz. smtvegarde , hat einen bläulich braunen mit weiffen runden Flecken bezeichneten Körper ; der Bauch ist mit tveissen durch braune Flecken unterbrochenen Streifen gezeichnet. Diese Eidechsenart, die sich in Indien aufhält, ist dadurch merkwürdig, daß sie die Menschen, wenn Klapper­schlangen, Krokodille,^ oder andere giftige Amphibien in der Nähe sind, durch ihr Ge­schrey warnet.

Der Chamäleon (Fig. 3.), der in Ost - und Westindien, Südafrika und Spa­nien angetroffen wird, hat einen eckigen Kopf, große Augen, eine dünne runde lange Zunge, womit er Fliegen fängt, einen mit schuppenähnlichen Erhabenheiten bedeckte» Körper, einen runden kurzen eingekrümten Schwanz, besten er sich beym Klettern be­dient, und an den Füßen vier Zehen, deren jede zwey und drey mit einander verwach­sen sind. Er ist eine Spanne lang, und sieht gewöhnlich bläulich grau aus; sein Gang Ist langsam, und er sitzt oft zu Tagen auf den Bäumen. In warmen Gegenden ver­ändert er seine Farben, besonders wenn er zornig gemacht wird; er ist zahm und un­

schädlich; da er in vielen warmen Gegenden einheimisch ist, so gibt es viele Spielarten desselben

9« ist merkwürdig , tat der Chamäleon mit seinen schönen goldgelben Algen ;n 'gleich«

Zeit zwcperlep vinge ansehen kann ; z. L. kann er mit dem einen Auge aus die Lrbe, mit dem andern in die höhe sehen. Va er oft mit offenem Maul sigt, um die kleinen ziiegei»

und Jnsecten ju erschnappe» , und sich sehr dick aufblasen und gleich wieder sehr dünn« ma­chen kann , so glaubt» man ehedem, er fresse nicht«, sondern lebe von der Luft.

Der Salamander ( Fig. 4.) hat einen runden kurzen Schwanz, an den Zehe» keine Nägel, und «inen naktcn, schuppenlofen Körper. Die Farbe ist gewöhnlich von oben glänzend schwarz, mit gelben Flecken gezeichnet, von unten gelblicht; er kann viel« Monathe hungern, und, wenn er in ein kleine- Feuer gesetzt wird, durch die Feuchtig­keit , die er durch den Mund, und die Schwetßlöcher von sich gibt , dasselbe auf einige Zeit auelöschen , in einem größeren Feuer aber verbrennt er, wie andere Thiere. Er gebärt lebendig« Junge *)

Linnee« Naturspftem s. 8. 9. 77 . u. 6. f. Leoke algemei«« Natur - «üb «er» geschichte 9. z;z. Lass« Naturgeschichte für Linder 9. « 2 . Lbert« Naturlehre