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DaS «rokodill ist nach «norrS Abbildung vom Hon. I. Ssllerer eopkrt worden.
lasse
Thierreichs.
IV.
e -es Thi
Die Amphibien.
Zweyte Ordnung
(Die kriechenden Amphibien/ Fortsetzung. )
Das Krokodils.
^^ieses räuberische und fürchterliche Thier hat einen ziemlich langen, hinten breiten und vorn spitzigen Kopf, welcher mit großen viereckigen Schuppen bedeckt ist, einen weiten , mit langen und spitzigen Zähnen bewaffneten Rachen , keine Zunge , runzlige erhabene Augenlieder, einen braunen oder schwärzlichen, bisweilen auch schwarzgrau gefleckten Oberleib, welcher mit verschiedenen Querreihen länglich viereckiger harter Schuppen, durch welche kein Flintenschuß gehet, gepanzert ist, einen gelblich weissen Unterleib und einen langen Schwanz, der oben mit einer gedoppelten R^ihe schuppiger Zacken besetzt ist. Die Vorderfüße haben fünf, die Hinterfüße aber nur vier Zehen, die mit einer Schwimmhaut verbunden sind. Der Gang dieses Thieres ist geschwind, und der Ton, den es von sich gibt, Ist weinend und kläglich.
Diese Thiere halten sich sowohl in süßem, als in salzigem Wasser auf. Bisweilen besuchen sie auch die Felder, doch entfernen sie sich niemahls weit vom Ufer. Sie werden nicht nur in Acgypten, nämlich im Nil, wo es die größten gibt, und in andern Afrikanischen Ländern, sondern auch in Ostindien und in Amerika gefunden. Sie erreichen bisweilen eine Länge von zwanzig bis vier und zwanzig Schuh, und leben von Fischen und allerhand Landthieren, deren sie sich bemächtigen, wenn dieselben an das Wass r kommen, um ihren Durst zu löschen. Sie pfleeen auch selbst die Menschen an- Die Welt in Bildern. II. Band. P

