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nur an einigen Puncten, wie bey den Johanniswürmchen, glänzt, daher auch ihr Licht und Feuer, so lange sie leben, erstaunlich helle macht.

Die Kennzeichen dieses Geschlechts bestehen also vorzüglich in einer hervor ragen­den Stirn, welche tnnwendig hohl, und ein trompetcnartiger Fortsatz desselben ist, wel­chen wir die Laterne nennen wollen. Die Fühlhörner befinden sich unterhalb den Augen mit zweyen Gelenken, davon das äußere kugelförmig und größer, als das andere ist. Der Schnabel ist gebogen, und die Füße sind zum Schreiten geschickt. Linnce hat neun Arten.

Der tzrofie Surinamische Laterntrager, lat.sulgora latemaria, ist einer der ansehn­lichsten. Die Laterne, oder der trompetenartige Fortsatz der Stirn , ist so dick und so lang, als der Hintere Körper, hat an der Wurzel beym Kopfe eine höckerige Erhöhung von blaßer Oltvenfarbe, übrigens aber oben etliche-braune Striche, und unten, wie auch an den Seiten verschiedene warzige Erhöhungen. Da, wo die Laterne anfängt, stehen an der Seiten rothe netzartige Augen , und die Laterne ist inwendig hohl. Die obern Flügel sind blaß olivenfärbig und braun gesprenkelt, die untern aber sind durch­sichtig, gleichsam marmorirt, kurz und breit, und an der Spitz« mit einem großen Au­ge , wie die Pfauenfedern gezeichnet, darin eine muntere Olivenfarbe mit Caffebraun abwechselt.

Das Licht, das diese Insecten von sich geben, ist so stark, baß die Amcricancr sich derselben in dem Zimmer statt einer brennenden Kerze, und auf dem Wege, beson­ders zur Caninchenjagd statt einer Laterne bedienen, indem sie solche irgendwo anbinden.

Die C i c a d e.

Die Arten dieser Gattung unterscheiden sich von den übrigen Insecten dieser Ord­nung durch einen an die Brust gebogenen Rüssel, welcher aus einer Scheide bestehet, worin drey spitzige Borsten liegen; durch kurze, haarförmige Fühlhörner, und vier nte- dcrhangeude, pergamentartige Flügel.

Sie nähren sich von dem Safte der Pflanzen , machen sich durch die spitzigen Borsten eine Oeffnung für den Ausgang des Saftes, und saugen diesen durch die Scheide,

Die Italienische ricade, lat. cicada omi QFig, 3.), hat glasartig durchsichti­ge , und mit starken Nerven durchwehte Deckschilde; die Augen sind netzartig, weit von einander abgesondert, und stehen an den Ecken des Kopfes, zwischen diesen befinden sich drey kleine Nebenaugen im Dreyecke. Sie hält sich gern auf den wilden Eschenbäumen auf, und die Männchen wurden ihres Gesanges *) wegen von den Griechen und Römern besungen **).

*) Die Grillen unS Keuschrecken bringen bei« Laut oder Gesang, den sie vsn sich hssren lassen, theils mit ihren Flügeln, theils mit dem Reiben ihrer Füße an ihren Flügeln hcrvsr; die Ge- fangwerkzeugc der Ticade aber sind in ihrer Brust enthalten; m. s. Röselo Insecten -Belustir

' fiimg 2. Th. S. isz.

**? Linnees Naturspstem 5. B. 1. Th. Rösels von Rosenhof Insecten Belustigung 2-. Th.

Leeke algemeine Natur - unk Tiergeschichte S. ,8?. u. d. f. Raff» Naturgeschichte für Linder 3 . 1S7. u. S. f. lkberts Naturlehre z Th, 221, 222, 22z. Brief.