Krebsen mit scheerenformigen Spitzen versehenen Vorderfüße. Der Nabelscsrpion, oder wassergrissel, neps Imcsriz ( Fig, 2.), ist aschgrau, oder bräunlich, hat einen langen schmalen Leib, lange dünne Füße, und am kleinen Kopf große hervor ragende Augen. Er nährt sich von andern Insekten, da er sie mit dem Rüssel durchbort, und sie anssaugc.

Die Wanze.

Die Arten dieser zahlreichen Gattung, die an die 402 reichen, kommen darin überein; sie haben einen umgebognen Säugrüssel, längere Fühlhörner, als die Brust, kreuzwets über einander gefaltete Flügel, wovon die obern beym Anfang lederartig sind, einen flachen Rücken, ein gesäumtes Drustschild, und meistens Lauffüße. Sie nähren sich als Larven, und auch nach der Verwandlung meistens vorn Safte der Pfianzeu, andere aber saugen allerley Thiere aus; alle riechen übel.

Die Bettwanze, clmex leÄuIsriur (Fig. 3.«), ist »«geflügelt, und wegen der Ungelegcnhctt, die sie den Menschen macht, hinlänglich bekannt. Wo sie sich einmal ein­genistet hat, ist sie, ungeachtet man -viel Mittel dawider bat, schwerlich ganz zu ver­treiben; sie nisten sich in die Wände, in alle Ritze, in die Falten der Kleider, und le­gen darein ihre Eyer. Ihr Gestank und Stich ist gleich unangtt»»-'«. Sie gehen des Nachts ihrer Nahrung nach.

Die Javanische Wanze, cimex oodili; ( Fig . 3. -. ) hält sich auf der Insel Java auf, und unterscheidet sich von den übrigen Arten durch ihre blaue glänzende Gold­farbe.

Die Blattlaus.

Die Blattläuse finden sich auf sehr vielen Pflanzen, und fast jede Pflanze hat ihre eigene Art; sie sitzen meistens dicht neben einander an den Stengeln der Pflanzen, ha- ben meistens die Farbe der Pflanzen, von denen sie leben, und die bestäubten Arten nennt man Mehlthau.

Durch die beyden Hörnchen geben die Blattläuse einen honigartigen Saft von sich, wovon sich die Ameisen, auch die Bienen zum Theil nähren. Die allzu große Menge der Blattläuse ist den Pflanzen schädlich; sie selbst dienen verschiedenen Infekten zur Nahrung,

F tf. 4, ist eine Blattlaus Ht. a das Männchen, und lit . l das Weibchen abg gebildet.