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diesen gefärbten Feldern, Figuren, z. B. Bracken, Löwen, Adler u. f. w., welche wieder durch andere Farben unterschieden sind. Die Hclmdeckcn haben gewöhnlich die Färbung der Schildfclder. Ueber den Helmen erscheinen manchmal noch darüber hinaus ragende Bilder, die« nennt man wachsende Figuren. Die Entstehung der Wappenschilde fallt inS Ute Jahrhundert.
Waschbecken (18), ein tiefes, schüssel- förmigcs, rundes, oder ovales Gefäß von Steingut, Porzellan k. welches dazu dient, um Wasser hineinzugießen und sich mit demselben zu reinigen. Gewöhnlich wird es in einem besondern hölzernen Geräthe, dem
Waschtische (19), welcher die Gestalt eines Schränkchen« hat, dessen Deckel in die Höhe zu klappen ist, aufbewahrt. Auch Seife und der übrige Waschapparat findet da seinen Ort, daher der Name.
Wassersall (20) nennt man diejenige Naturmerkwürdigkeit, wo sich das Wasser aus großen steilen Höhen in die Tiefe stürzt. Berühmt ist der Wasserfall im Rhein bei Schafhausen und im Niagarastrom in Nordamerika.
Wasserjungfer (21) mir ihrem quer dreieckigen Kopfe ohne blasige Erhabenheit, halbkugli- gen entfernten Augen, aufrecht stehenden, goldglänzen- den, blauen oder grünen, walzigen, sehr dünnen schlanken Hinterleib«. und ihren nach außen breitem eben so metallisch glänzenden Flügeln, gaukeln im Sommer öfters vor uns über Wiesen und an Bächen, sie sind sehr räuberisch und gehören zur Gattung der Wassernymphen oder Libellen, in die Ordnung der netzflügligen Insekten.
Wasserschierling (22), diese giftige Pflanze findet fich an feuchten Stellen, hat hohe Stengel, weiße, den Blättern gegenüberstehende, gestielte Dolden mit gleichbreiten borstenförmigcn besonderen Hüllen und 3 fachgefiedcrten, mit meist 3 zähligen, lanzettförmig, spitzen, gesägten Blätt- chen besetzte Blätter. Auf unsrer Tafel ist links die dicke, weiße innerhalb hohle mit Querscheide- wänden versehene Wurzel abgebildet.
Wrsserwalune (23), ein vom Böttcher aus Holz gefertigtes und mit Reifen gebundenes, längliches Gefäß zum häuslichen Gebrauch.
Wegweiser (2t), ein an den Wegen, besonders wo sie sich kreuzen, eingerammter Pfahl mit hölzernen Armen, auf welchen der Name und gewöhnlich die Weile des Ortes angegeben ist, wohin der Weg führt, der mit dem am Pfahle befindlichen Arme gleiche Richtung halt.
Weide (25.) Dieser zur 22. Classe 2. Ordnung desLinnee gehörige Baum oder Strauch, dessen männliche und, weibliche Blüten getrennt auf 2 Stämmen vorkommen und in Gestalt von Kätzchen erscheinen, hat langgespitzte, lanzettförmige, feingesägte, unbehaarte Blätter, verlängerten fadenförmigen Griffel, ein Staubgefäß, gleich breite Narbe und behaarten Fruchtknoten. Seine Aeste find glänzend aschgrau oder röthlich braun. Der Baum selbst wird bis zu 8 Fuß hoch und dient zu Befestigungen von Dämmen und Ufern und die Ruthen zu Flechlwerk.
Weihnrrcdtssest (2G), nach unserm Bilde Christbescherung vorstellend. Diese entstand vielleicht aus den Christmckten, weil bei derselben die Kirchen in Norden mit Nadelholzzweigen, welche Lichte und Rauschzoldblättchen trugen, ausgeschmückt waren. Man überließ sie dann den Kindern, nachdem man sie mit vergoldeten Aepfeln, Nüssen und anderm Naschwerk behängen hatte.
Weintrauben (28) mit ihrem süßen Saf«, sind wol zu denjenigen Obste zu rechnen, welches den Menschen vor vielen andern Arten den meisten Nutzen bringt. Der Anbau der Weinreben, welcher uns diese Trauben liefert, ist besonder« bei uns beschwerlich und mühsam. Man legt sie entweder in Gärten an Leisten oder pflanzt ganze Bergflächen damit. Wie bekannt gibt eS rothe und weiße Trauben, welche mehrentheils bei der Weinl-s-: (27), nämlich dem Geschäfte, wo die reifen Trauben von den Stöcken gelößt und in Bullen der Weinpresse zugetragen werden, von einander gesondert werden. Erstere geben, wenn man sie preßt und den Weinsaft oder Most auf den rothen Bcerhülsen (Trebern), stehen läßt, rothen, letztere hingegen gleich weißen Most, der nach überstandcner Gährung und besonderer Ab- wartung als Wein von uns getrunken wird.
Wels (20). Dieser Fisch zeichnet sich mit seinem nackten, olivengrünen, schwarzgefleckten Leibe, mit gespaltetem Maule, niedergedrücktem Kopfe, mit zwei langen Bartfäden am Ober- und 4 kurzen dergleichen am Unterkiefer, und durch beweglichen ersten Strahl der Brustflosse aus. Er hat eine große Schwimmblase, ist ein Raubfisch, lebt in süßem Wasser. Er ist der größte europäische Flußfisch, denn er wird bis gegen 6 Fuß lang. Sein Fleisch ist schmackhaft.
Wespen (50) leben in zahlreichen Gesellschaften bei einander und theilen sich wir die Bienen in Männchen, Weibchen und Geschlechts-

