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ein paar Stunden vorher in der großen Stadt. Zum Glück aber wurde der Condueteur auch wach und sagte ihm, wie er gehen müsse, links und rechts und wieder links.Die Thüre," fuhr er fort,ist zwar verschlossen, wenn ihr an Ort und Stelle kommt, und wir haben den Schlüssel verloren. Aber nehmt in meinem Rockelorsack mein großes Messer mit und schiebt es zwi­schen dem Thürlein und dem Pfosten hinein, so springt inwendig die Falle auf! Geht nur dem Gehör nach! Ihr hört ja die Themse rauschen, und zieht etwas an, die Nacht ist kalt." Der Fremde erwischte in der Geschwindigkeit und in der Finsterniß das Kamisol des Conducteurs, statt des seinen, zog es an und kam glücklich an den Platz. Denn er schlug es nicht hoch an, daß er unterwegs einmal den Schwank zu kurz genommen hatte, so daß er mit der Nase an ein Eck anstieß, und wegen des hitzi­gen Biers, das er getrunken hatte, entsetzlich blutete. Allein ob dem starken Blutverlust und der Berkältung bekam er eine Schwäche und schlief ein. Der nachtfertige Condueteur wartete und war­tete, und wußte nicht, wo sein Schlafkamerad so lange blieb, bis er aus der Gasse einen Lärm vernahm, da fiel ihm im hal­ben Schlaf der Gedanke ein:Was gilt's, der arme Mensch ist an die Hausthüre gekommen, ist auf die Gasse hinausgegangen und gepreßt worden." Denn wenn die Engländer viel Volk aus ihre Schiffe brauchen, so gehen unversehens bestellte Männer Nachts in den gemeinen Wirthsstuben, in verdächtigen Häusern und auch auf der Gasse herum, und wer ihnen alsdann in die Hände kommt und tauglich ist, den fragen sie nicht lange: Lands­mann, wer bist du? oder Landsmann, wer seid ihr? sondern machen kurzen Prozeß, schleppen ihn, gern oder ungern, fort auf die Schiffe, und Gott befohlen! Solch eine nächtliche Men­schenjagd nennt man Pressen; und deswegen sagte der Condueteur: was gilt's, er ist gepreßt worden!" In dieser Angst sprang er eilig auf, warf seinen Rockelor um sich und lief auf die Gasse,