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vorn Pferde, und sagte: „wenn der H... A.. die Pferde nicht wiedernehmen will, so mag ers bleiben lassen. Komm, Günther!" rief er — „Hans! Kommt!" indem er sich den Staub mit der Hand von den Beinkleidern schüttelte; und „schasst Wein!" rief er noch, da er mit den Rittern unter der Thür war, und ging ins Haus. Kohlhaas sagte, daß er eher den Abdecker rufen und die Pferde auf den Schindanger schmeißen lassen, als sie so, wie sie wären, in seinen Stall zu Kohlhaasenbrück führen wolle. Er ließ die Gaule, ohne sich um sie zu bekümmern, auf dem Platz stehen, schwang sich, indem er versicherte, daß er sich Recht zu verschaffen wissen würde, auf seinen Braunen und ritt davon.
Der weitere Verlauf dieser Begebenheit hat eine weltgeschichtliche Berühmtheit erlangt. Kohlhaas, nach verschiedenen mißlungenen Versuchen, sich Recht zu verschaffen, verkaufte Haus und Hof, zog mit einem Haufen Bewaffneter nach der Tronkenburg, wo es ihm jedoch nicht gelang, des Junkers habhaft zu werden; er äscherte die Burg ein und durchzog darauf, einem Wahnsinnigen gleich, mordbrennend das Land, bis er endlich eingefangen und hingerichtet wurde.
Die Meärrgesuiulene Tockter.
Herr Saladin, ein Kaufmann in Paris, hatte außer anderen Kindern ein Tochterchen, ein zartes schönes Kind, und das jüngste von allen. Eines Tages hatte es seine Wärterin spazieren geführt, und weil eben ein großer Festtag war, hatte sie ihm seine besten Kleider angezogen und auch ein goldenes Kettchen um den Hals gehängt. Beim Nachhausegehen trifft es sich, daß der Wärterin ein Bekannter in den Weg kommt, mit dem sie in ein tiefes Gespräch geräth, und während dieser Zeit macht sich das Kind
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