zirpt und ferne Irrlichter wundersam dazu tanzen, wenn die Nachtigall ihr Lied singt, dem beglückte Liebende lauschen, und Du, mit ihnen, Ruh' und Kühlung athmend, wachst, Dir all' diese Geheimnisse offenbaren zu lassen; derweil die Mehrzahl der Geschöpfe, vom Schlas gebannt, so große Herrlichkeit versäumt. Dann lerne sie kennen, die süße vertrauliche Nacht, und Du wirst sie preisen wie ich!"

Du machst mir Lust einmal mit Dir zu wachen," sagte der Schwalbenschwanz,doch fasse einen gleichen Entschluß, und erwarte mit mir den Aufgang der Sonne: wenn allmühlig die Nebel vor ihr weichen, und sie herrlich emporsteigt; glänzend, leuchtend und erwärmend! Wenn dann in ihren Strahlen die Gräser vom Thau erquickt aufstehen, und sie seine Perlen langsam aufsaugt wenn alsbald ein leiser Wind durch alle Wipfel rauscht den Morgen zu verkünden, und die Vogel im Chor ihr Loblied anstimmen; wenn des Jägers Horn ertönt und das scheue Wild an Dir vorüber flieht, wenn der Wandrer am Wege lustige Weisen pfeift, und die Schnitterin ruht aus, und hört ihm zu; wenn der Adler sich auf­schwingt in die blauen Lüfte, und die Grashüpfer sich tummeln am Boden, wenn im klaren Bach die Fischlein ihre Köpfe erheben, auch nach unserm Element, der Luft zu schnappen, und sogar die Mücke sich fröhlich sonnt; dann erst ist's schön im Wald,