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der Nachbar Grashüpfer sei ein Springinsfeld, ihm aber, wie sie ihn kenne, würde die Gemüthlichkeit des eignen HeerdcS fehlen, und die fremde Kost seinem schwachen Magen nicht zusagen. Doch es half alles Nichts, denn wenn man sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, das wißt Ihr selbst, lieben Kinder, so bleibt's eben drin sitzen.

Das Marienkäferchen machte schon keine andere Spazicrgänge mehr, als nach der Landstraße zu, oder am Bach entlang, immer in der Hoffnung einmal das Reiseglück aufzufangen. Seiner Frau war'S gar nicht lieb, aber was wollte sie machen? Einmal als das Marienkäferchen schon bei Tagesanbruch auf einem Schilf am Bache saß, kam eine schöne Banerndirne den Steg daher gegangen.Halt," dachte das Thierchen, der schließe ich mich an, auf ihrer Schulter finde ich wohl Platz." Aber das junge Mädchen setzte sich um auszuruhen. Sie pflückte sich Vergißmeinnicht, und machte einen großen Strauß davon; den steckte sie an's Mieder.Nun? wird's bald weiter gehn?" dachte das Käserlein. Aber nein! sie saß noch immer still. Bald gesellte sich ein junger Bursch zu ihr; den beiden gefiel'S gar gut in der Hcimath des Sonncnkäferchens, denn sie ruhten lange dort auS, und plauderten zu­sammen. DaS Mädchen entriß im Scherz dem Burschen die Rose, die er im Knopfloch trug, zerpflückte sie, und