Der Poltergeist.

einmal eine arme Dienstmagd, die bei einer wohlhabenden Pächterin n Lande. Schon lange trug sie sich em Wunsche, der war nämlich, sich eine Commode anschaffen zu können. Sie besaß nur eine alte Lade, und da sich die Magd fein sauber und ordentlich gewöhnt hatte, so war es ihr zuwider, daß darin Alles so über und durcheinander lag. Deßhalb sparte sie schon lange, versagte sich Bänder und scidne Tücher und ging nie zu Tanz, damit Groschen bei Groschen, endlich auch Thaler zusammenkämen. Täglich zählte sie ihre Schätze durch, und als nun das Jahr um war, lagen wirklich vier blanke Thaler in ihrer Lade. Jetzt, meinte sie, sei genug beisammen, bat ihre Frau um Erlaubniß auf den Jahrmarkt in die Stadt gehen zu dürfen, und ließ sich noch etwas vom