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©ane," schrie jetzt vernehmlich eine Stimme aus der Commode.
Die Magd stand still, ein Grauen überfiel sie; sie bekreuzte sich, und griff rasch in daö Weihwasser- näpfchen bei der Thür, mit der andern Hand faßte sie die aufgeschlagene Bibel vor ihrem Bett, und ging dann muthig aus die Commode zu, um so gut sie eS verstand, den Geist auözutreiben. Aber noch ehe sie mit dem heiligen Wasser das Schlüsselloch besprengt, rief cö wieder mit übermüthigem Ton aus dem mittelsten Fach: „Ci so mach' doch nicht so viele Umstände mit mir, Du liebe Albernheit, ich bin nicht der vornehme Mann, den Du in mir vermuthest: wann hast Du je gehört, daß der Teufel offenherzig grob gewesen wäre wie ich? nein der schmeichelt sich ein bei den Leuten. — Ich aber will Dir die Wahrheit sagen, bis Du mir ausmachst, Du einfältige Banerdirne! Oeffncst Du aber die Commode, so sollst Du auch Ruh' vor mir haben, denn mit solchen sausten Milchsuppengcmüthern wie Deinesgleichen gebe ich mich gar nicht einmal gern ab. Nun wird's bald Du Maulaffe? Geschwind mach auf, und im Augenblick fliege ich hinaus zum Fenster."
Wahrend dieser Anrede stand Elfe vor Schreck und Staunen befangen und wußte nicht, ob sie ihren Ohren trauen solle oder nicht. Noch weniger hatte sie den Muth die Commode zu öffnen.
„Jetzt augenblicklich machst Du auf, Du Hcre!

