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„Nichts! Du sprachst im Traum." —
„O nein", rief Helene, „ich sah sie deutlich und weiß noch Alles, waS sie zu mir sprach?"
„Wen sahst Du deutlich. Wer sprach zu Dir?"
„Die Tante Jsibore!"
„Immer wieder diese Idee!" seufzte die Gräfin, „offenbar hast Du Dich beim Copiren des Bildes zu sehr angestrengt, und nun schwebt eS Dir immer wieder vor." — Helene schwieg, sie fühlte sich im Augenblick zu schwach um Alles zu wiederholen waS sie erlebt hatte, und schlummerte bald sanft ein.
Seitdem vergingen alle Tage ruhig und ohne Fieber, und nach Verlauf einer Woche konnte sie das Bett verlassen. Ihre Kräfte kehrten wieder, doch war sie oft so ernst und in sich gekehrt, daß die Gäfin, weit entfernt die bevorstehende Ankunft ihrer Cousinen zu fürchten, diese Zerstreuung beinah für ihre Tochter herbeiwünschte.
Aber die Verwandten kamen nicht, und man erhielt in Greifenstein die Nachricht von Floras Verlobung mit einem reichen Vicomte. Stephanie lieferte eine umständliche Beschreibung seiner Schönheit, seiner Eleganz, sowie der herrlichen Ausstattung ihrer Schwester. Die Schilderung des Brautkleides allein füllte eine ganze Seite. Der Mode gemäß sollte daS junge Paar gleich nach der Trauung eine Reife nach Italien antreten. Leider folgte dieser fröhlichen Mittheilung
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