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Menge von Bewunderer» nach Greifenstein, mehrere hochgestellte und geachtete junge Leute bewarben sich um sie, und zeigten ihr eine heftige Neigung. Doch grade die Art von Huldigung, die zunächst dem Zauber ihrer äußern Reize galt, schien Helene» eher zu mißfallen, und ihr Herz blieb ungerührt.
Sie hatte wiederholt den Wunsch ausgesprochen, einmal daö Bild ihres Großoheims auf Waldsce zu sehen. Ihre Eltern erklärten sich gern bereit, mit der Besitzerin, einer alten ehrwürdigen Dame, nachbarliche Verbindungen wieder anzuknüpfen, wie wohl man dazu fast aufdringlich werden mußte, da Gräfin Pernau ganz zurückgezogen lebte.
Die Fahrt ward unternommen und nicht nur die Bekanntschaft mit dem Bilde belohnte das Unternehmen. Auch die Frau vom Hause, ihre Ehrfurcht gebietende Gestalt, der rührende Ausdruck von Ernst und Milde in ihrem ganzen Wesen, die Heiterkeit die dem Alter so wohl steht, und die herzliche menschenfreundliche Art, mit der die alte an Einsamkeit gewöhnte Dame ihre Nachbarn empfing, machten auf diese den angenehmsten Eindruck. Helene fühlte sich so wohl und heimisch in dem Schloß, als sei sie früher schon einmal dort gewesen, ihrerseits fand Frau von Pernau großes Wohlgefallen an den Greifen steinern, zumal an Helene».
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