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Herr ]Mmne(jr.
Die Kinder gingen oft und sehr gern nach Lerum. Den Garten dursten sie zwar nur selten besticken; aber sie gingen zur Pathe Kranz, die mit ihrem August in Lerum wohnte, auck kannten sie die Haushälterin des Schlosses und den Herrn Inspektor, der das Einsäen und die Erndte im Felde besorgte. Wenn sie zu Diesen gingen, kamen sie aber nur in ein Seitengebäude des Schlosses, weil die Haushälterin und der Inspektor dort wohnten. Den Herrn, welchem Schloß und Garten gehörte und die schönen Felder, welche der Inspektor bearbeiten ließ und der schöne Wald, in welchem der Förster waltete, diesen Herrn kannten sie gar nicht. Aber sie waren ganz unbeschreiblich neugierig aus ihn; wie mußte doch ein Mann aussehen, der so viel Herrlichkeiten sein „Eigenthum" nannte? gewiß nicht wie der Vater, — dem Vater gehörte ja nichts als der Hermann und die Gertrud, nicht einmal das Haus, in dem er wohnte, das war auch Eigenthum des Schloßherrn. Und was hatte er für eine Menge Diener in Tressenröcken! sogar der kleine Stallbursche hatte an der Jacke silberne Streifen, um Kragen und Aermel. Und was dienten ihm für eine Menge Mägde! In der Schloßküche war

