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Alle Verhältnisse sind gut, wenn nur jeder in seinem Verhältniß seine Pflicht thut. Greif war ein tüchtigerJagdhund, Lustig war ein tüchtiger Ziehhund, d. h. er mußte alle Tage denWagen mit den Milchkannen in die Stadt ziehen. Zeitig am Morgen, wenn die Sonne aufgeht, wurden die Kühe gemolken und die süße warme Milch wurde in blank gescheuerte Blechkannen gegossen, die Kannen wurden in den kleinen Wagen gestellt und Stroh rundherum gepackt, um nicht zusammengerüttelt zu werden. Das Alles besorgte gewöhnlich die Frau Försterin, Dore ging indessen in die Kammer, in der die Hunde schliefen und weckte den Lustig, sie klopfte ihn auf das glatte Fell oder zupfte ihn an den Ohren und sagte:Lustig, steh auf, wir müssen fort!" Der aripe Schelm schlug die Augen auf, dehnte sich, gähnte, stand aus und streckte sich.

Greis schlug wohl auch die Augen auf; aber er drehte sich wieder um und schlief und schnarchte weiter. Das muß man sagen, schnarchen konnten beide Thiere ganz gewaltig, es war ein ordentlich Gerassel, wenn sie zusammen losorgelten! Mietzchen schlief auf demselben Lager, es war zu verwundern daß sie bei dem Spektakel ein Auge zumachen konnte; aber sie rollte sich immer zusammen wie eine Kugel und versteckte den Kopf, daß man manchmal denken konnte, diese Mietzc habe gar keinen Kopf; nun, dabei mögen wohl