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Der Regenbogen.

Des Vaters Geburtstag wurde gefeiert, die Großmutter hatte mit deu Kinder» einen prächtigen Kranz gemacht, blaue Kornblu­men und rothe Georginen, goldgelbe Sonnenrosen, und allerlei andere bunte Blüthen von Eichenlaub umgeben, waren aneinan­der gereiht und das üppige lange Gewinde war über der Hausthür aufgehangen worden, bildete einen Bogen und berührte zu beiden Seiten die Erde. Das war prachtvoll! Unter der Eiche wurde zu Mittag gegessen und die Kinder konnten nicht aufhören das schöne Blumenthor zu bewundern, es flimmerte Alles an ihm unter den Strahlen der Sonne. Ja die Strahlen der Sonne verschönerten den ganzen Wald; aber sie waren so brennend heiß, daß der Vater sagte es werde ein Gewitter kommen. Gertrud erschrak, denn sie fürchtete den Donner; wenn er rollte, wäre sie immer am liebsten mit den Ameisen in die Erde gekrochen; da unten, dachte sie, hört man gewiß das Krachen nicht und sieht auch keinen Blitz.Du dummes Trudelchen," sagten die Eltern, und lachten sie manchmal aus und meinten, das Gewitter bilde sich in den Wolken wie Regen und Schnee und sei doch gar wunderschön; aber Gertrud begriff