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Oeffnung, durch welche das Vögelchen durchschlüpft, um Futter für sich und die Jungen zu suchen. Seht! seht! da fliegt der Papa eben aus und die Kleinen haben Zwitscherstunde bei ihrer Mama, hört ihr wohl? sie zwitschern schon recht geläufig.

Die anderen Vogel bauen auch Nester, aber nicht von Lehm und sie befestigen sie nicht unter das Dach der Häuser, sondern unter das grüne Dach der Bäume. Einige bauen sich auch in hohlen Baumstämmen an und die Storche gar auf der höchsten Spitze der Bäume, oder wie hier bei lins auf der Scheune. Sie lieben die Nähe der Menschen und bauen sich gern auf Dächern an. Statt des Lehmes nehmen sie trockene Reiser, Grashalme und Haare, welche vierfüßigen Thieren ausfallen, die einen Pelz tragen. Gar zierlich und kunstvoll schlingen sie dieses Baumaterial durcheinander und haben doch keinen Nagel, keinen Hammer, keinen Kalk, um die einzelnen Stücke untereinander zu verbinden, mit dem oft sehr kleinen feinen Schnabel besorgen sie die ganze Arbeit. Wenn der Mensch ein Baumeister werden will, muß er Jahre lang sein Hand­werk lernen, der Vogel lernt es gar nicht. Die alten Böget lehren ihren Jungen wohl singen und fliegen; aber Nester bauen lehren sie ihnen nicht, das versteht jedes Thierchen von selbst, wenn der Frühling da ist. Das ist auch ein Naturwunder, meine Herzblätt-