gar die alten ehrbaren Bäume marschiren müßten, um Essen zu holen. Die Gewächse nehmen aber auch ganz andere Nahrung zu sich als die Thiere, sie haben ja keinen Mund um zu essen, keinen Magen, der die Speisen verdaut und den Nahrungsstoff in dem Körper vertheilt. Die Gewächse haben ihre Wurzeln, mir denen sie Feuchtigkeit einsaugen und die den Zweigen und Blättern durch den Stamm die Lebenskraft zuführen. Die Thau- und Regentropfen , welche die Blätter abspülen und die dann an ihnen hängen bleiben, ziehen durch die feinen, feinen Oeffnungen, die man Poren nennt, ein und dienen auch zur Nahrung, und wie wichtig die Sonnenstrahlen für sie sind. wißt ihr wohl. Die Gewächse brauchen ihre Wurzelfüße nicht aus dem Erdboden zu ziehen um damit herumzumarschiren, der Thau, der Regen, die Sonnenstrahlen kommen zu ihnen."
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Gertrud war vier Jahr alt geworden, ihren Geburtstag hatten die lieben Eltern herrlich gefeiert. Die Mutter nämlich hatte einen runden Kuchen gebacken und vier Lichter im Kreise herum

