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selbst eure Kleider gehören mir und dem Vater, wir können sie euch ausziehen, wenn wir Lust haben, und sie einem anderen Kinde geben."

Aber dann können wir niemals einem Bettler Brod schenken."

Ja, doch, denkt einmal nach!"

Die Kinder schwiegen.

Das Brod, welches ich euch gebe, um euern Hunger zu stil­len, gehört euch, ich habe nichts dagegen, wenn ihr es mit dem Armen theilt."

Aber dann bleiben wir selbst hungrig."

Wer die Freude haben will etwas zu verschenken, der muß ein Opfer bringen können. Ich wollte mir im Frühjahr ein neues Kleid kaufen; aber da hörte ich, daß in Lerum die Mühle abge­brannt sei, der Müller und seine Kinder hatten wenig gerettet, ich schickte ihnen das Geld, ich mußte ein Opfer bringen um es zu thun, das Kleid wurde also nicht gekauft."

Aber wer hat dir denn das Geld gegeben?"

Ich habe es mir verdient, ich arbeite den ganzen Tag, um Geld zu erwerben, euer Vater desgleichen. Wir sorgen für unseren Hausstand und für unsere Kinder und theilen den Armen mit so viel wir können."