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Wasser auf das warme Körperchen und dann rieb die Mutter und übergoß es wieder und rieb wieder, bis eine große Leinwand es ganz einhüllte, daß es aussah wie eine Naupeupuppe. Hermann ließ sich gern begießeu undabschubberu," wie er es nannte; aber Gertrud, wenn sie aucb noch so frcundlick bis in das Becken ge­langt war, siieß gewöhnlich ein Jammergeschrei aus, wenn der Wassersturz kam; es half aber mcksts, er mußte ausgehalten wer­den.Hu! so kalt, so kalt!" rief sie dann weinend und drückte die Händchen vor die Augen, als wäre,das Wasser wärmer, wenn sie die Gießkanne nicht sah.Tscb! tsch!" ertönte es eines Morgens, zwei starke Nieser hatten sich aus Gertruds Nase Luft gemacht und waren zwischen ihren Händchen durchgefahren. Mutter und Kind lachten.Zur Gesundheit!" rief Hermann aus der Schlafstube herein.Zur Gesundheit!" wiederholte die Mutter, und während sie ihr Kind ankleidete, sprach sie weiter:ja, so sagen die Leute wenn sie Jemand niesen hören. Das Niesen ist ein Zeichen, daß einer den Schnupfen bekommt und da wünscht der andere ihm Gesundheit. Es ist auch köstlich recht ftisch und munter zu sein, man muß sich so viel als möglich vor Krankheit hüten. Der beste Weg sich frisch und munter zu erhalten, ist aber die größte Rein­lichkeit und die Erfrischung durch tägliches Waschen mit kaltem