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die Waldbienen summten, in den hohen Wipfeln der Bäume rauschte es laut, das Büchlein rauschte leise. Es war Alles so wunderschön, daß Greis und Lustig gar nicht zu bellen wagten, sondern nur ganz wenig brummten, wenn ihnen grade eine Biene um die Nase flog.
Aus dieser schönen Wiese brachte die Försterfamilie den Sonntag-Nachmittag zu. Die Kinder pflückten Blumen, machten Kränze von Vergißmeinnicht, die zu Hause dann noch Wochen lang im Master blühetcn. Sie vertieften sich in die Sträucher und suchten Erdbeeren. Immer gab es etwas zu bewundern, bald war es eine schwarze Schnecke, die langsam zwischen dem Grase hinkroch, bald ein reizendes Schneckenhaus, aus dem die Bewohnerin ausgezogen war. Bald ein hübscher bunter Käfer, bald reizend feines Korallcn- moos, dein die Blüthe wie Blutströpfchen oben an den feinen Stielen befestigt war. Da hatten die Kinder unzählige Fragen zu thun und die mußten beantwortet werden und da wurde erklärt und „das Alles Alles hat der liebe Gott geschaffen" hieß es immer wieder, denn der Wald war ja der Kinder Gotteshaus, da sollten sie den großen Schöpfer kennen und anbeten lernen. Ja. aber der Wald und die ganze Natur sind auch das große Gotteshaus der erwachsenen Menschen, o, welch ein herzinniges

