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den und an die Baumzweige aufgehangen für die Eichkätzchen. Den Fröschen wurde etwas in den Back gestreut, und für die Libellen und Schmetterlinge und Raupen legten die Kinder vorsichtig kleine Krümchen in die Blumenkelche.
„Es ist recht gut," sagte Hermann einst, „daß wir immer Sonntags auf' die Wiese gehen und die Thierckcn Alle füttern können, sie würden ja sonst verhungern."
„O, du kleines Närrchen," sprach da die Großmutter, „bildest du dir denn wirklich ein. daß die Thiere, welche frei im Walde leben, auf eure Gaben warten müssen? Sie gehören ja alle dem lieben Gott, der nicht allein ihr Schöpfer ist, sondern auch ihr Erhalter. Die Erde ist eine große Speisekammer, die Geschöpfe brauchen nur hinein zu greifen, um Speise für sich zu haben und sich satt zu essen, das kleinste Würmchen findet seine Nahrung. Der Mensch hat nur für seine Hausthiere zu sorgen, wie ich euch schon sagte, und zwar darum, weil er sie gefangen halt, sie also nicht hinaus können in Feld und Wald, um sich ihr Theil selbst zu suchen. Aber auch das, was der Mensch den Hausthieren giebt, nimmt er selbst ebenfalls aus der Speisekammer der Natur."
„Der liebe Gott ist wohl noch viel reicher als der Herr Pessu- mehr?" fragte Gertrud.

