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durch den Wald, er hielt vor der Wiese, ein großer Herr stieg aus und stellte sich auch in den Kreis. Was geschah aber nun? In der Mitte der Wiese wurde es plötzlich hell, mehrere Ge­stalten mit Lichtern bewegten sich hin und her, und man sah einen großen, großen Weihnachtsbaum, der in wenigen Sekunden mit brennenden Kerzen bedeckt wurde, es war hell auf dem Platze, wie am Tage. Unter dem Baume standen mehrere lange Bänke und bunte Kleidungsstücke und Bücher lagen darauf. Nun erkannte man auch die Leute die im Kreise herum standen, es war der Schullehrer von Leruin mit allen Schulkindern, und viele andere Menschen aus Lerum. Der große Herr, welcher in dem Wagen angekommen war, stellte sich vor den Baum in die Mitte des Platzes, um Alles überschauen zu können. Nun wurde das Weihnachtslicd angestimmt, welches auch Hermann und Gertrud gelernt hatten, sie konnten also mitsingen und thaten es so laut sie es im Stande waren, es klang gar lieblich! Wenn es Sommer gewesen wäre. dann hätten wohl die Nachtigallen mit eingestimmt und dazwischen getrillert, aber es lag ja Schnee, die Bäume hatten kein Laub, wo hätten sie ihre Nester bauen sollen? ihr Instinkt hatte sie auch längst fort­geführt, erst im Frühjahr sollten sie den Wald wieder bevölkern. Winter war es jetzt, zum Glück nicht gar kalt, so daß die Leute

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