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und Brodkrümchen dazu gegessen. Mickerchen that wie zu Hause. Nun sah es sich um. So etwas Herrliches hatte es wohl in seinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Alle Wände Krystall! es war eine andere Wohnung als das finstere Mauseloch. Oben in der Decke war eine Oeffnung. Doch da vermochte der kleine Gefangene wohl nicht hinauszuschlüpfen, denn au den glatten Wänden konnte er nicht hinaufklettern; aber er hätte sich an dem Faden, der den Eimer hielt, wie an einem Baum hinaufschwingen können. Eine Maus macht gewiß gute Turnkunststücke, und deshalb wurde über die Oeffnung ein Deckel von Pappe gelegt, in den Großmutter Löcher geschnitten hatte, durch welche frische Luft in den Palast eindringen konnte.
Wer war glücklicher, das Mäuschen in der herrlichen Wohnung, bei so trefflicher Pstege, oder die Kinder denen das Mäuschen gehörte?
„Wenn das Frühjahr kommt." sagte die Großmutter, „dann tragen wir das Mickerchen hinaus auf das Feld, da wird ihm doch noch wohler sein, als bei uns; so schön der Glaspalast auch ist, er bleibt doch ein Gefängniß. Aber unser kleiner Gast soll nicht mit leeren Taschen von uns gehen, soll nicht als Bettelmann bei den Feldmäusen einkehren. Wenn er in ein Mauseloch geschlüpft ist.
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