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Nöglein um eine Eule, die sich an das Tageslicht wagt. Sie drängten und schwibbten einander an sie an, zupften sie an den Kleidern, warfen mit Koth und Steinen, scha- berübten und höhnten:Aetsch! Uetsch!"

Da, als plötzlich der Fremde feinen Stab erhob und ihn im Kreise drehte, flog wohl Alles schreiend auseinan­der, aber stehe: nicht in den Straßen um die Ecke herum oder in die Häuser hinein, sondern auf die Dächer! Denn alle die Kinder waren wundcrklcin geworden, hat­ten Federn statt der Kleider, Flügel statt der Arme, Schnäbcl statt der Mäuler bekommen sie waren in Sperlinge verwandelt!

Wie waren die Eulenhäuser verdutzt, als sie plötzlich Markt und Straßen leer von Kindern, die Dächer aber voll von kleinen Vögeln sahen! Dann wehklagten sie, als sie die Verwandlung erkannten. Umsonst rief der Bür­germeister aus den Stufen dcö RathhauseS seine Gold- söhne:Fritz! LipS!" und streckte die Arme nach ihnen auS. Oben auf dem Dache rief cS:Hier Fritz! Hier LipS!" aber sie kamen nicht herunter; sie waren und bliebe», wie die Andern, Sperlinge, und der Fremde war mit Herrn PetrophiluS verschwunden.

Am Fenster zwitschern eben ein paar naseweise Spätz- chen:Aetsch! Uetsch! Wischiwaschi!" Aber spottet nur; ich weiß doch, daß ihr verwandelte Gassenjungen seid!