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falsche Wege wären und noch mehr nnd noch falschere Hadumann'S."
„Also Hurrah! Marsch vorwärts! — Er will unS ihre Liebe stehlen!" rief Leo.
Rasch entschlossen gingen sie auf Gerathewohl fort, — und Leo sang sogar mit lauter Stimme in die Nacht hinein.
Aber plötzlich hörte der Gesang auf; denn — der Weg hörte auf. Sie schlugen sich durch das Dickicht und kamen endlich in eine Runde, wo niederes Buschwerk an Baumstümpfen hervorwuchö. Oft strauchelnd durchschnitten sie diese, um an der entgegengesetzten Seite einen Weg zu suchen, aber sie fanden keinen. Mit ihren Stöcken streiften sie in der Dunkelheit rings um die Waldwand, ob sich nur irgend ein Weg öffnete. Vergeblich! sie wußten nicht einmal mehr, wo sie heraus in die Lichtung gekommen; sie erkannten nur noch, daß sie nicht einmal die Richtung wüßten, in welcher ungefähr Häckselhauscn liegen mußte.
Otto war in Verzweiflung. Denn Leo klagte jetzt über Müdigkeit und wunde Füße, setzte sich an einem Baumstümpfe nieder und erklärte, nicht weiter gehen zu wollen. Nach einem nochmaligen Versuche, einen Weg zu finden, setzte er sich endlich neben seinen Bruder, um den Tag zu erwarten. Er schloß schon, wie Jener, die Augen, als er ein Geräusch vernahm.
Er blickte auf. Der halbe Mond, der sich allmälig am Himmel erhoben hatte, blinzelte eben durch die Gipfel

