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DaS wollte er nun nicht; er fing aber wieder eine Fliege, rupfte ihr die Schwingen aus und freute sich, wenn sie umsonst zu fliegen versuchte und nur ei» wenig hüpfen konnte.

Der Großvater war darüber ganz außer sich. Er sprach:Schäme dich in dein grausames Herz hinein, du Flicgcnteufel! Pfui! O könnt' ich nur vom Stuhl auf; ich wollte dich "

Willibald rupfte eben wieder einer gefangenen Fliege die Schwingen da ging es: Patsch! Daö war aber nicht die Fliegenklatsche an der Wand, sondern eine Ohr­feige auf seiner Wange.

Anna, die alte Haushälterin, hatte seine Unge­zogenheit nicht länger mehr mit ansehen können; der Zorn war ihr in die Hand und diese dem Willibald ins Gesicht gefahren.

Willibald war ganz verdutzt; denn er hatte noch nie einen Schlag bekommen und nun gar von der Haus­hälterin! Er fing bitterlich zu weinen an und ver­langte, daß die alte Anna bestraft würde. Anna aber sagte, sie könne cS nicht leiden, wenn sich ein Kind zweimal oder gar noch öfter etwas heißen oder ver­bieten lasse; der Junge werde verzogen; er nehme gar keine Rücksicht auf seinen guten Großvater, der vor Krank­heit sich nicht vom Stuhle bewegen könne; wenn er nicht einen strengen Hauslehrer bekomme, so werde nichts auS ihm; sie könne das nicht ansehen, und wenn sie noch einen Verweis erhalten solle, so werde sie gleich heute auS dem Dienste gehen.