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Leibe peinigten ihn die Stechgeschwulste; auf Stirn und Nase saßen unaufhörlich Fliegen. Die beiden Leute hörte er mit einander flüstern — er sah den Fliegenvater wieder mit Hörnern und Schwanz im Zimmerchcn stehe»; dessen hohe Gestalt ragte bis an die Decke. Willibald fürchtete allerlei, waS ihm geschehen könnte.
Endlich verfiel er in Fieberträume. Da war es ihm, als sei er in der Hölle. Des Teufels Großmutter zog ihm die Kleider aus und sagte schmunzelnd, jetzt solle ihm ein rechtes Fest werden; ihr Enkel habe die eiserne Höl- lenkammcr glühend gemacht; da solle er drin barfuß und nackt herumtanzen, und die Fliegen sollten dazu musici- rcn. Nun war es ihm, als wär' er im feurigen Ofen — sein ganzer Körper brannte — er zuckte mit den Gliedern, that aber aus Furcht, als tanze er nur. Vor Schmerzen heulte er laut auf, stellte sich aber als wäre es Gesang; denn er wollte den Fliegenvater nicht erzürnen. Und wie er so schmerzlich tanzte und sang, schauten durch eine dichte Fliegenwvlke die milden Augen seines Großvaters herein und sagten: „ Sieh', Willibald, das kommt von Grausamkeit und bösem Trotze; nun kann ich dir nicht mehr helfen." Darüber fing er an zu weinen, daß die Thränen, wie am Tage die Regenströme, herab- gossen und das Feuer im Höllenofen verlöschten. Damit hörte sein Traum auf, und er verfiel in einen tiefen Schlaf.

