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ihnen keine Arbeit zn schwer, keine Mühe zn groß, für wen wurden all' die saueren Schweißtropfen vergossen, welche an jeder eingelegten Münze klebten, für wen anders als für den kleinen Antonio, auf dessen Lippen die Freude laut wurde, die sein Kindcrhcrz erfüllte, der munter im Garten hin- und hersprang und nnzähligemal znr Mnter zurückgelaufen kam und diese bei der Hand nahm und sie mit sich fortzog, um ihr alle die Herrlichkeiten zu zeigen, die hier zu schauen waren, bald die Blumen, mit welchen mehrere Länder eingefaßt waren, bald die hervorbrechenden Blüthen der Gesträuche, bald hier diesen dort jenen Vogel, der von Strauch zu Strauch, oder von Baum zu Baum weiter flog, je nachdem die neuen und noch unbekannten Besitzer des Garten? ihm selbst sich näherten oder wieder entfernten. Das vierte Herz, das so freudig gestimmt war, schlug in Martino; er empfand die Mitfreude, die Freude, welche jeden Menschen so sehr ehrt, weil sie ein sicherer Beweis ist, daß er nicht bloß an das Seine denkt, sondern auch an das, was des Andern ist.
„Freuet Euch, Ihr lieben guten Leute," sprach Martino mit bewegter Stimme, „Ihr seid werth des Segens, den der Herr Euch zn Theil werden läßt als Lohn Eures Fleißes und Eurer Rcchtschaffcnhcit; wer sollte sich dessen nicht freuen und wer sich nicht mitfreuen!"
„Sehet her, hier muß Euer Häuschen hin," fuhr Martino nach einer Weile von Neuem fort, „hier oben muß es stehen, hier mit der herrlichen Aussicht ins Freie und besonders in das schöne Thal da unten! — Diese beiden Nußbänme hier müssen freilich gefällt werden; aber das bringt Euch keinen so großen Beilust, aus ihrem Erlös könnet Ihr einen Theil des Bauholzes ankaufen, und der schönste und schattenreichste bleibt

