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Bitte der Trauernden, als Jsabella sich anschickte nach Neapel zurückzureisen,laß Regina da, damit wir uns nicht so ver­lassen fühlen, wir ertragen leichter unsern Schmerz, vernehmen wir die Tröstungen ihres kindlich gläubigen Gemüths." Die Theilnahme an dem harten Geschicke der Eltern war zu auf­richtig und zu lebendig, um nicht die Bitte zu gewähren. Re­gina blieb in der That da und sie übte den besten Einfluß auf

das ganze Lebe» der beiden Ehegatten aus. Einen höheren

Lebcusernst eigneten sich beide an, ihr Sinn ward auf das Höhere und Himmlische gerichtet, so daß sie trachteten nach dem, was da droben ist und nicht nach dem, was auf der Erde ist.

Einen Ersatz für die Tochter fanden aber Cellini und seine

Gemahlin während Regina's Abwesenheit in Antonio , der seine Pflegeeltern nicht bloß ehrte, wie Kinder Vater und Mutter ehren solle», nein, der ihnen auch die treneste Kindesliebe be­wies. Jede Wohlthat, welche ihm von ihnen erwiesen wurde, wurde mit dankbarem Herzen hingenommen. Der Dank des Herzens war aber nicht blos ein empfundener, er wirkte ein auf das ganze Leben Antonio's. Die Lehrer der Anstalt, in welcher er seine Vorbildung zum Kaufmann erhielt, ertheilten ihm das größte Lob und entließen ihn als einen ihrer ausge­zeichnetsten Schüler. Als Cellini ihn nun auf sein Comptoir annahm, fand er in ihm den aufmerksamsten Lehrling und die Eigenschaften, die er bei seinen früheren Beschäftigungen offen­barte, als er in dem Garten und dem Hofe thätig war, die seiner Eltern Hütte bei Bellet« umgaben, die zeichneten ihn auch später vortheilhaft aus. Durch unermüdliche Thätigkeit, Ord­nungsliebe, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Treue erwarb er sich das vollkommenste Zutrauen seines Pflegevaters. Ja das Auge

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