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gewesen zu sein, sie war aber feucht, während sonst das ganze Gewölbe trocken erschien, aus welchem Umstände Robert schloß, daß sie mit dem Freien in Verbindung stehe, oder auf ein Wasier führe.
Der Ritter suchte die Thüre zu öffnen, allein es wollte ihm nicht gelingen, obgleich, wie es schien, das Schloß nicht sehr fest war. Nach längerer vergeblicher Bemühung gab er die Hoffnung, sie zu öffnen, vorläufig auf und setzte sich ermüdet auf einen Stein.
Mehrere Wochen verstrichen, ohne daß Robert einen andern Menschen zu sehen bekommen hätte, als den schon erwähnten Knappen. Jedes Mal, wenn er erschien, suchte der Ritter ein Gespräch mit ihm anzuknüpfen, was aber niemals gelang. Es schien als solle Robert hier langsam verkümmern. Endlich ergriff ihn die Verzweiflung; fast jeden Tag versuchte er seine Kräfte an jener Thüre. Mit Hülfe eines Dolches, in dessen Besitze er geblieben war, gelang es ihm endlich nach langer und eifriger Arbeit seinem Ziele näher zu kommen. Bei einem neuen Versuche gab das Schloß nach und sprang auf. Ein Strahl der Hoffnung durchzuckte ihn, als er durch die geöffnete Thüre in einen finstern Gang blickte. Schnell entschlossen, nahm er die Laterne, welche der Knappe von Zeit zu Zeit mit frischem Oele gefüllt hatte, zur Hand, begab sich in den Gang und zog die Thüre hinter sich zu.
Der Weg war schlüpfrig und zuweilen einige Zoll hoch mit Wasser bedeckt; dennoch ließ er sich von der Verfolgung desselben nicht abhalten, aber immer weiter zog der Weg sich hinaus und kein Ende war zu erblicken. Plötzlich schien ein schwacher Lichtstrahl von außen den Gang zu erhellen; neue Hoffnung belebte ihn. Da hörte er hinter sich eilige Schritte.
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