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wildem Gelächter sprang der Andere anf und winkte dem Kapitän, ihm zu folgen. Dieser stand auf, riß seinen Säbel aus der Scheide und beide verließen das Gemach. Wir athmeten freier, alö sie weg waren; aber unsere Angst hatte noch lange kein Ende. Immer lauter und lauter ward es aus dem Verdeck. Man hörte eilends hin- und herlaufen und schreien, lachen und heu­len. Endlich ging ein wahrhaft höllischer Lärm los, so daß wir glaubten, das Verdeck mit allen Segeln komme zu uns herab, Waffcngcklirr und Geschrei auf einmal aber tiefe Stille. Als wir es nach vielen Stunden wagten hinaufzugehen, trafen wir alles wie sonst; nicht Einer lag anders als früher, alle waren steif wie Holz.

So waren wir mehrere Tage auf dem Schiffe; es ging im­mer nach Osten, wo, nach meiner Berechnung, sich bald Land zeigen mußte, aber wenn es auch bei Tag viele Meilen weit zu­rückgelegt hatte, bei Nacht schien es immer wieder zurückzukehren; denn wir befanden uns immer wieder am nämlichen Fleck, wenn die Sonne aufging. Wir konnten uns dies nicht anders erklären, als daß die Todten jede Nacht mit vollem Winde zurückjegcl- tcn. Um nun dies zu verhüten, zogen wir, ehe es Nacht wurde, alle Segel ein, und wandten dasselbe Mittel an wie bei der Thüre in der Kajüte; wir schrieben den Namen des Propheten auf Pergament und auch das Sprüchlein des Großvaters dazu, und banden es um die eingezogenen Segel. Acngstlich warteten wir in unserem Kämmerchen den Erfolg ab. Der Spuk schien diesmal noch ärger zu toben, aber siehe, am andern Morgen wa­ren die Segel noch aufgerollt, wie wir sie verlassen hatten. Wir spannten den Tag über nur so viele Segel auf, als nöthig wa­ren, das Schiff sanft fortzutreiben, und so legten wir in fünf Tagen eine gute Strecke zurück.