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auffischen zu helfen; auch sagte er aus, daß er gesehen habe, wie man zwei derselben in das Schiff gezogen.

Der Schmerz meines alten Vaters war grenzenlos, aber auch Mustapha war bis zum Tode betrübt; denn nicht nur daß seine geliebte Schwester verloren war, und daß er sich anklagte, an ihrem Unglück schuld zu seyn, jene Freundin Fatme's, die ihr Unglück theilte, war von ihren Aeltcrn ihm zur Gattin zugesagt gewesen, und nur unserem Vater hatte er es noch nicht zu gestehen gewagt, weil ihre Aeltcrn arm und von geringer Abkunft waren. Mein Vater aber war ein strenger Mann; als sein Schmerz sich ein wenig gelegt, ließ er Mustapha vor sich kommen und sprach zu ihm: Deine Thorheit hat mir den Trost meines Alters und die Freude meiner Augen geraubt. Gehe hin, ich verbanne dich auf ewig von meinem Angesicht, ich fluche dir und deinen Nach­kommen, und nur, wenn du mir Fatme wieder bringst, soll dein Haupt rein seyn von dem Fluche des Vaters."

Dies hatte mein armer Bruder nicht erwartet; schon vorher hatte er sich entschlossen gehabt, seine Schwester und ihre Freundin aufzusuchen, und wollte sich nur noch den Segen des Vaters dazu erbitten, und fetzt schickte er ihn mit dem Fluch beladen in die Welt. Aber hatte ihn jener Jammer vorher gebeugt, so stählte fetzt die Fülle des Unglücks, das er nicht verdient hatte, seinen Muth.

Er ging zu dem gefangenen Seeräuber und befragte ihn, wohin die Fahrt scincs Schiffes ginge, und erfuhr, daß sie Skla­venhandel trieben und gewöhnlich in Balsora großen Markt hielten.

Als er wieder nach Hause kam, um sich zur Reise anzuschicken, schien sich der Zorn des Vaters ein wenig gelegt zu haben, denn er sandte ihm einen Beutel mit Gold zur Unterstützung aus der Reise. Mustapha aber nahm weinend von den Aeltcrn Zoraide's, so hieß seine geraubte Braut, Abschied, und machte sich auf den Weg nach Balsora.