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Her; und ging in das Haus. Vor ihm her gingen ein haar junge Kätzlein, und er beschloß, ihnen zu folgen, weil sie vielleicht die Küche besser wüßten als er.
Als Muck die Treppe hinaufgestiegen war, begegnete er jener alten Frau, die zum Fenster herausgeschaut hatte. Sie sah ihn mürrisch an und fragte nach seinem Begehr. „Du hast ja jedermann zu deinem Brei eingeladen," antwortete der kleine Muck, „ und weil ich so gar hungrig bin, bin ich auch gekommen." Die Alte lachte laut und sprach: „woher kommst du denn, wunderlicher Gesell? Die ganze Stadt weiß, daß ich für niemand koche als für meine lieben Katzen, und hie und da lade ich ihnen Gesellschaft aus der Nachbarschaft ei», wie du siehest." Der kleine Muck erzählte der alten Frau, wie es ihm nach seines Vaters Tode so hart ergangen sey, und bat sie, ihn heute mit ihren Katzen speisen zu lassen. Die Frau, welcher die treuherzige Erzählung des Kleinen wohl gefiel, erlaubte ihm, ihr Gast zu seyn, und gab ihm reichlich zu essen und zu trinken. Als er gesättigt und gestärkt war, betrachtete ihn die Frau lange und sagte dann: „Kleiner Muck, bleibe bei mir in meinen Diensten, du hast geringe Mühe und sollst gut gehalten seyn." Der kleine Muck, dem der Katzcnbrei geschmeckt hatte, willigte ein und wurde also der Bediente der Frau Ahavzi. Er hatte einen leichten, aber sonderbaren Dienst. Frau Ahavzi hatte nämlich zwei Kater und vier Katzen, diesen mußte der kleine Muck alle Morgen den Pelz kämmen und mit köstlichen Salben einreiben; wenn die Frau ausging, mußte er auf die Katzen Achtung geben; wenn sie aßen, mußte er ihnen die Schüsseln vorsetzen, und Nachts mußte er sie aus seidene Polster legen und sie mit sammtenen Decken einhüllen. Auch waren noch einige kleine Hunde im Hause, die er bedienen mußte, doch wurden mit diesen nicht so viele Umstände gemacht, wie mit den Katzen, welche

