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dcm Teppiche der Freude zu sitzen. Er hatte sein Haupt in die Hand gestützt und schien wenig auf die Tröstungen zu hören, die ihm seine Freunde zuflüsterten. Ihm gegenüber saßen einige alte und junge Männer in Sklaventracht. Der Alte belehrte seine jungen Freunde, daß dies die Sklaven seyen, die Ali Banu an diesem Tage frei gebe. Es waren unter ihnen auch einige Franken, und der Alte machte besonders auf einen von ihnen aufmerksam, der von ausgezeichneter Schönheit und noch sehr jung war. Der Schcik hatte ihn erst einige Tage zuvor einem Sklavenhändler von Tunis um eine große Summe abgekauft und gab ihn dennoch jetzt schon frei, weil er glaubte, je mehr Franken er in ihr Vaterland zurückschicke, desto früher werde der Prophet seinen Sohn erlösen.
Nachdem man überall Erfrischungen umhergereicht hatte, gab der Scheik dem Aufseher der Sklaven ein Zeichen. Dieser stand auf und es ward tiefe Stille im Saal. Er trat vor die Sklaven, welche frei gelassen werden sollten und sprach mit vernehmlicher Stimme: „Ihr Männer, die ihr heute frei seyn werdet durch die Gnade meines Herrn Ali Banu, des Scheik von Alessandria, thuet nun, wie eö Sitte ist an diesem Tag in seinem Hause und hebet an zu erzählen."
Sie flüsterten unter einander. Dann aber nahm ein alter Sklave das Wort und fing an zu erzählen:
Der Zwerg Dase.
Herr! diejenigen thun sehr unrecht, welche glauben, es habe nur zu Zeiten Haruns Al-Raschid, des Beherrschers von Bagdad, Feen und Zauberer gegeben, oder die gar behaupten, jene Berichte von dem Treiben der Genien und ihrer Fürsten, welche man von den Erzählern auf den Märkten der Stadt hört, seyen unwahr. Noch heute gibt eö Feen, und es ist nicht so lange her, daß ich

