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Hunde, den er, trotz des Verbotes, Hunde mitzunehmen, in die Gesellschaft eingeführt hatte. Die Gräfin, für welche der Lehnstuhl bereitet war, erschien, aber wer keine Miene machte, aufzustehen und ihr den Platz einzuräumen, war der Neffe; er setzte sich im Gegentheil noch bequemer hinein, und niemand wagte es, dem jungen Mann etwas darüber zu sagen; die vornehme Dame aber mußte auf dem ganz gemeinen Strohsesscl mitten unter die übrigen Frauen des Städtchens sitzen und soll sich nicht wenig geärgert haben.
Während deö herrlichen Spieles des Bürgermeisters, während des Organisten trefflicher Baßarie, ja sogar während der Dvctor auf dem Fagott phantasirte und alles den Athem anhielt und lauschte, ließ der Neffe den Hund das Schnupftuch apportireu oder schwatzte ganz laut mit seinen Nachbarn, so daß jedermann, der ihn nicht kannte, über die absonderlichen Sitten deö jungen Herrn bas erstaunte.
Kein Wunder daher, daß alles sehr begierig war, wie er sein Duett vortragen würde. Die zweite Abtheilung begann; die Stadtmusiker hatten etwas weniges aufgespielt, und nun trat der Bürgermeister mit seiner Tochter zu dem jungen Mann, überreichte ihm ein Notenblatt und sprach: „Mosjöh, wäre es Ihnen jetzt gefällig, das Duetto zu singen?" Der junge Mann lachte, fletschte mit den Zähnen, sprang aus, die beiden andern folgten ihm an das Notenpult und die ganze Gesellschaft war voll Erwartung. Der Organist schlug den Takt und winkte dem Neffen, anzufangen. Dieser schaute durch seine großen Brillengläser in die Noten und stieß gräuliche, jämmerliche Töne aus. Der Organist aber schrie ihm zu: „zweiTöne tiefer, Werthester, C müssen sie singen, 6!"
Statt aber C zu singen, zog der Neffe einen seiner Schuhe ab und warf ihn dem Organisten an den Kopf, daß der Puder weit umherflog. Als dies der Bürgermeister sah, dachte er: „ha,

