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sich und pochte mit dem Finger an seine Stirne, aber es wollte kein Reim hervorkommen. Als er noch so da saß, trübe vor sich hinschaute und an den Reim auf stehn dachte, da zogen drei Bursche vor dem Haus vorbei in den Wald, und einer sang im Vorübergehen:
„Am Derqe that ich stehn und schaute in das Thal, da hab ich sie gesehn zum allerletzten mal."
Das fuhr wie ein leuchtender Blitz durch Peters Ohr, und hastig raffte er sich auf, stürzte aus dem Haus, weil er meinte, nicht recht gehört zu haben, sprang den drei Burschen nach und packte den Sänger hastig und unsanft beim Arm. „ Halt, Freund!" rief er, „was habt Ihr da auf stehn gereimt? thut mir die Liebe, und sprecht, was Ihr gesungen."
„Was fichts dich an, Bursche?" entgegnete der Schwarzwälder. „Ich kann singen, waö ich will, und laß gleich meinen Arm los, oder" —
„Rein, sagen sollst du, was du gesungen hast!" schrie Peter beinahe außer sich, und packte ihn noch fester an; die zwei andern aber, als sie dies sahen, zögerten nicht lange, sondern fielen mit derbeu Fäusten über den armen Peter her, und walkten ihn ab, bis er vor Schmerzen das Gewand des dritten ließ, und erschöpft in die Kniee sank. „Jetzt hast du deinen Theil, sprachen sie lachend, „und merk dir, toller Bursche, daß du Leute, wie wir sind, nimmer anfällst auf offenem Wege."
„Ach, ich will mir es gewißlich merken!" erwiderte Kohlen- Peter seufzend; „aber so ich die Schläge habe, seyd so gut und saget deutlich, was jener gesungen."
Da lachten sie aufs neue und spotteten ihn aus; aber der das Lied gesungen, sagte es ihm vor, und lachend und singend zogen sie weiter.

