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irgend etwas geheimnißvolles und übernatürliches zu glauben, was mit seiner Mutter vorgegangen seyn könnte, und so kam es, daß er beinahe einen ganzen Tag wie ein Träumender zu Pferde saß, und weder an den Gesprächen der Reisenden Theil nahm, noch auf ihren Gesang oder ihr Gelächter achtete.

Said war ein sehr schöner Jüngling, sein Auge war muthig und kühn, sein Mund voll Anmuth, und so jung er war, so hatte er doch in seinem ganzen Wesen schon eine gewisse Würde, die man in diesem Alter nicht so oft trifft, und der Anstand, womit er leicht, aber sicher, und in vollem kriegerischen Schmuck zu Pferde saß, zog die Blicke manches der Reisenden aus sich. Ein alter Mann, der an seiner Seite ritt, fand Wohlgefallen an ihm, und versuchte, durch manche Fragen auch seinen Geist zu prüfen. Said, welchem Ehrfurcht gegen das Alter eingeprägt worden war, ant­wortete bescheiden, aber klug und umsichtig, so daß der Alte eine große Freude an ihm hatte. Da aber der Geist des jungen Mannes schon den ganzen Tag nur mit einem Gegenstand beschäftigt war, so geschah es, daß man bald auf das gehcimnißvolle Reich der Feen zu sprechen kam, und endlich fragte Said den Alten ge­radezu, ob er glaube, daß es Feen, gute oder böse Geister geben könne, welche den Menschen beschützen oder verfolgen.

Der alte Mann strich sich den Bart, neigte seinen Kopf hin und her, und sprach dann:Läugnen läßt es sich nicht, daß es solche Geschichten gegeben hat, obgleich ich bis heute weder einen Geisterzwerg, noch einen Genius als Riese, weder einen Zauberer, noch eine Fee gesehen habe." Der Alte hub dann an, und erzählte dem jungen Mann so viele und wunderbare Geschichten, daß ihm der Kopf schwindelte, und er nicht anders dachte, als alles, was bei seiner Geburt vorgegangen, die Aenderung des Wetters, der süße Rosen- und Hyacinthenduft sey von großer und glücklicher