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er aber, als ihm das zottige Angesicht und das blitzende Auge eines Bären begegnete. Der arme Mann meinte aber „ein Bär werde vielleicht mehr Erbarmen mit ihm haben, als die Menschen;" denn er war zum Tode ver- urtheilt und sollte morgen hingerichtet werden. — Er drohte dem Bär und trieb ihn zurück, kroch durch das Loch hindurch, kletterte den Graben hinan, und so war er draußen vor der Stadt und in Freiheit.
Der Bär aber war sehr neugierig; er steckte immer wieder die Schnauze in das leere Loch, machte dasselbe immer größer, und am Ende kroch er selbst hinein. Er war nun im Gefängnisse, dort fand er das Brod des Geflohenen und eine schöne frische Streu, und es gefiel ihm gar nicht übel in der neuen Höhle. — Als der Gefängnißwärter am andern Morgen hereintrat, um den Verbrecher zum Tode zu führen, war er halbtodt vor Schrek- ken als er einen so furchtbaren Stellvertreter fand. Er meinte es sei der Teufel, welcher den Sünder geholt habe, und er lief davon, was er laufen konnte, und schrie aus allen Kräften; auch ließ er in der Eile alle Thüren aufstehen; Petz aber schritt bedächtig zu den Thüren hinaus, aus dem Gefängniß und auf die Straße, bis auf den Markt: alles floh vor ihm und auch die Marktleute; das

