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wohnten Schicksal zerdrückt; ich war aber dem ungeachtet schön! und Jcnnv hatte ihre Freude daran; sie setzte sich in die andere Ecke des Kanapvs und bewunderte mich. Sie schaute mich lange an bis endlich ihre Augen zufielen und sie einschlief.
Als ihre Mutter nach Hause kam, war sie sehr unzufrieden, daß Jenny nicht zu Bette gegangen sei, und sie schalt die arme Kammerjungfer, welche sich damit entschuldigte, daß Jenny durchaus nicht gewollt habe. Frau von Leslie wurde ganz still, denn sie kannte ihre Tochter und war sehr betrübt über deren Unart; wahrscheinlich machte sie sich auch Vorwürfe, sie nicht besser erzogen zu haben; denn Gott hat den Eltern die Kinder gegeben, damit sie dieselben erziehen sollen, und einer Mutter, welche ein böses Kind nicht zur rechten Zeit straft, wird selbst die verdiente Strafe zu Theil. — Nun mußte Jenny entkleidet und zu Bette gebracht werden. Das war aber keine leichte Sache; sie lag wie ein kleiner Sack und schnarchte; dann ächzte und stöhnte sie, und stieß mit Armen und Beinen um sich, als man sie störte; halbwachend schmähte sie dann, alles ging ihr zu langsam, die Bänder verknüpften sich auch; dann schalt sie über die Ungeschicklichkeit der Dienstboten, und bei jedem Kleidungsstücke,

