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feiten, und sonnte feine Stunde nehmen. 3(n solchen Tage» pflegte sie mit mir zu spielen; sie behandelte mich aber sehr schlecht, denn sie war übler Laune, und ich hörte kein freundlich Wort. Ich hatte nicht ein einziges neues Kleid bekomme», und meine alte» waren schmutzig und zerrissen. Das Himmelblau meines Ballkleides schien mit Gewitterwolken überdeckt zu sein; au den andern Kleidern waren alle Banker abgerissen, weil Jenny in ihrer Ungeduld die Schleife» in Knoten zog, und die Knoten zerschnitt. Sie meinte dann: „Alexander der Große habe es anch so gemacht."
Jenny hatte anch wenig Freundinnen, und hätte immer allein spielen müssen, wenn nicht Paula zuweilen zu ihr gekommen wäre. Diese war noch mein Trost, denn sie war so gut und freundlich für mich. Aber Jenny behandelte sie sehr schlecht, sie schickte sie bald hier, bald dorthin, und behandelte sie wie eine Selavin.
Jenny hatte noch einen sehr bösen Fehler, sie log nämlich sehr oft. Im Anfange that sie es um Verdruß zu vermeiden, weil sie oft ihre Pflichten versäumte; es wurde ihr aber bald so zur Gewohnheit die Unwahrheit zu sagen, daß sie gar nicht mehr roth dabei wurde; und

