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nehmen. Sie naschte sogar oft, wenn Paula dabei war, dann wollte sie sogar, Paula sollte auch mit naschen; diese that es aber nicht, und Jenny psiegte dann die kleinen Finger in die Höhe zu halten und zu sagen: „Paula, wenn du mich verräthst, so nehme ich dir die Puppe!" Einst kamen Elina und Jda zum Besuche und sahen mich, als Paula mich im Mantel herumtrug. Ich hätte mich gar zu gern versteckt; weil ich so häßlich war, schämte ich mich. Jenny sagte ganz dreist: „Paula habe mich so zugerichtet, seitdem sie mich ihr geborgt habe" und die arme Paula wurde ganz roth darüber, hatte aber nicht den Muth zu widersprechen.
Jenny machte der Paula sehr oft Geschenke; wenn sie Spielsacheu oder ein Kleidungsstück überdrüßig hatte, so warf sie dasselbe ihr zu; man macht aber nur die halbe Freude mit der Gabe, welche man nicht mit Liebe reicht, und ohne Freundlichkeit. Einstmals brachte Paula ein schönes Bilderbuch, welches Jenny ihr gegeben hatte. Es war halb zerrissen, denn Karo hatte damit gespielt. Paula nahm mich nun auf den Schoß und zeigte mir die Bilder. Sie buchstabirte die Namen, und erklärte mir was sie sah. Es war eine Mythologie, und ich hatte noch

