in Aufschwung bringen und keine Auslage, kein Opfer scheuen; dazu bedarf ich aber vor der Hand eines jungen, gelcbrigen und braven Menschen, wel­chen ich ins Ausland reisen lassen möchte, damit er auf den Mustcrwirthschaften daselbst lerne, was er bicrorts nicht lernen kann, um ihn dann auf meiner ersten Wirthschaft als Maier anzustellen und nach und nach durch seine Gehülfen die übri­gen Höfe meiner Herrschaft einzurichten. Sie wür­de» mir einen besonderen Gefallen erweisen, wenn sie mir einen solchen braven, jungen Burschen em­pfehlen würden, wobei ich jedoch bemerken muß, daß er eine offenbare Liebe zu den Thieren und na­mentlich zum Wirthschaftsvieh an den Tag gelegt haben müsse, weil ich daraus auf viele andere gute Eigenschaften desselben schließe. Es ist mir beute bereits ein solcher hier auf dem Platze durch seine Geschicklichkeit und sein Gemüt vortheilhaft bekannt geworden, man nannte ihn Michel, und da mir ihre Frau Gräfin und die Konteß Luise auch von einem Michel erzählte, der ihr einmal ein zahmes Lamm zum Angebinde gebracht hatte, so wünschte