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so daß den Eintretenden ihr gelblich blasses, unschönes Gesicht nickt sogleich in s Auge fallen konnte. Auch verschwand dasselbe säst gänzlich hinter einer großen Vase von japanischem Porzellan, die mit Schils- blätkern und farbenreichen Herbstblumen gefüllt. auf dem Tische stand, an dem Wanda mit ihren zierlichsten Spielsachen beschäftigt N'ar. Da sie Blumen besonders gern hatte, nahm ihr Gesickt, das in der Regel abstoßend finster war, einen milden, freundlichen Ausdruck an, der es fast versckvnte. Luise aber hatte es sick gefallen lassen müssen, daß sie in eine Art grie­chisches Gewand gekleidet wurde. das lang auf ihre Füße herab wallte und auf der Brust und an den Armen mit einer Agraffe von Steinen zusammen gehalten wurde. In der Hand hielt sie eine goldene Schale, um deren Fuß sick eine Schlange wand, und die mit einer fein duften­den Flüssigkeit gefüllt war. Diese Schale sollte Luise zu den Füßen der jungen Gräfin ausgießen, wenn jene die Schwelle des Krankenzimmers überschreite, und einige Worte in französischer Sprache dazu sagen, welche die Großmama ihr selbst auf's sorgfältigste einstudiert hatte. Als die Kammerjungfer Luisen angekleidet hatte, führte sie das Mädchen in das Zimmer der alten Dame, die sichtbar überrascht davon war, wie gut Luise in dem seltsamen Anzüge aussehe.Aber," sagte sie zufrieden lächelnd,eine Göttin der Gesundheit, und die sollst Du dock vor­stellen , mein Kind, darf nicht so blaß sein. Glücklicher Weise ist dem leicht abzuhelfen." Und sie öffnete eine kleine, goldene Dose, die, wie es Luisen schien, mit einer rothen Erde gefüllt war, rieb mit feiner Baumwolle über den Inhalt derselben hin, und fuhr damit leise über die Wangen und das Kinn des staunenden Mädchens. Dann brannte sie an einer Wachskerze, bei der sie eben noch Briefe gesiegelt hatte, eine Mandel an. so daß dieselbe ein wenig Kohle ansetzte und bestrich damit Luisens feine Augenbrauen. Als sich diese zufällig in einem der großen Spiegel erblickte, die an den Wänden des Gemaches hingen, glaubte sie