Li - hung- ch ang,

üer Hsüerer.

^ls die Sonne über die Berge stieg, trug der reiche Li- hung-chang seine alte Mutter vor die Thür seines ADM stattlichen Hauses, wickelte sie sorglich in Tücher, denn sie fror trotz der warmen Jahreszeit, und fragte ehrerbietig nach ihren Wünschen. Er lauschte auf ihr Gemurmel und hantierte so lange um die gebrechliche Frau, bis sie zufrieden mit dem Kopfe nickte, ein Zeichen, daß kein Luftzug ihre» kranken Körper berühre. Dann holte er Sonjau, sein Töchterchen, herbei, hieß es neben die Großmutter sich setzen, sie bewachen, mit ihr plau­dern und sticken.

Schön Wetter!" lispelte die Alte behaglich, als ihr Sohn sich anschickte zu gehen.

Er runzelte die Stirn, doch sagte er nichts, da er der Mutter selbst in Kleinigkeiten nicht widersprechen mochte. Doch als er dem Flusse zuschritt, auf dem ein wohlbemanntes Boot seiner wartete, brummte er vor sich hin:Das sagt sie so in ihrem Unverstand, und so sind sie alle, unverständig und gedankenlos."

Sie hatte Li-hung-changs wunden Punkt getroffen, die Alte. Er hieß der Haderer in der Leute Mund, weil er nicht anders als mit einen: Fluch über das Wetter erwachte und an