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auf dem Dache, da sitzt der Richter, der rief: Bringt mir den Schelm her! Da machte ich, daß ich fort­kam." Von nun an getrauten sich die Räuber nicht weiter in das Hans; den vier Bremer Musikanten ge- fiel's aber so wohl darin, daß sie nicht l ' ins

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wollten.

König Drosselbart.

(i^s war einmal ein König, der hatte eine Tochter, ^ die war über alle Maßen schon, aber dabei so stolz, daß ihr kein Freier gut genug war. Sie wies einen nach dem andern ab und trieb noch dazu Spott mit ihnen. Einmal ließ der König ein großes Fest anstellen und lnd dazu die heiratslustigen Könige, Herzöge, Fürsten, Grafen, Freiherrn und Edelleute aus allen Landen ein. Die Geladenen waren alle erschienen, setzten sich »ach ihrem Rang, und die Königs­tochter ging durch die Reihen nnd betrachtete die hohen Gäste, einen nach dem andern. Aber sie hatte an einem jeden etwas auszusetzen, besonders machte sie sich über einen guten König lustig, der ganz oben stand, und dem das Kinn ein wenig krumm gewachsen war. Ei," rief sie und lachte,der hat ein Kinn, wie die Drossel einen Schnabel!" und seit der Zeit be­kam er den Namen Drosselbart. Der alte König aber, als er sah, daß seine Tochter alle Freier, die da versammelt waren, verspottete, ward zornig und schwur, sie sollte den ersten besten Bettler zum Manne nehmen, der vor seine Thüre käme.