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kamen die Kammerfrauen und thaten ihr die prächtigsten Kleider an, und ihr Vater kam und der ganze Hof und wünschten ihr Glück zu ihrer Vermählung mit dein König Drosselbart.
(Grim m.)
Die sieben Raben.
(As trug sich einmal zu, daß eine Frau sieben ^ Knüblein auf einmal gebar, und diese blieben alle am Leben und wurden groß und gediehen. Nach einigen Jahren bekam sie auch ein Töchterchen. Ihr Mann war gar fleißig und suchte seine zahlreiche Familie auf ehrliche Weise zu ernähren. Doch der gute Vater starb in seinen besten Jahren, und die arine Witwe geriet bald in 9iot; denn sie konnte nicht so viel erschaffen, um ihre acht Kinder zu ernähren und zu kleiden. Dazu wurden die sieben Knaben immer größer und brauchten immer mehr, wurden aber auch zur größten Betrübnis ihrer Älutter immer unartiger. Die arme Frau hatte mit ihnen gar viel Ärger und Zorn, darum sprach sie eines Tages, als ihre Geduld ganz zu Ende war: „O, ihr bösen Jungen, ich wollte, ihr wäret sieben schlvarze Raben und flöget fort, daß ich euch nimmer wieder sähe." Und alsbald wurden die sieben Knaben zu Rabenvögeln, fuhren zum Fenster hinaus und verschtvanden.
Nun lebte die Mutter mit ihrem einzigen Töchter- lein recht stille und zufrieden. Doch nach etlichen Jahren

